Kassenleistungen

Leistungen, die von der Kasse anteilig getragen werden, sofern ein ärztliches Rezept verordnet ist. Pro Rezept fallen 10 € Rezeptgebühr + ca. 10% Eigenanteil für den Patienten an.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie zielt in erster Linie darauf ab, die Ursachen für Gelenkbeschwerden (Wirbelsäule, u. a.) / Erkrankungen am Bewegungsapparat ausfindig zu machen, durch gezielte Handgriffe zu beseitigen oder auf ein Training vorzubereiten.

Komprimierte Nervenwurzeln und schmerzhafte Gelenkstrukturen können durch dosierten Zug (Traktionsbehandlung) entlastet werden. Gezielte Mobilisationstechniken verbessern die Beweglichkeit von bewegungseingeschränkten Gelenken und entspannen die Muskulatur. Die Belastbarkeit von instabilen Gelenken wird durch Kräftigung der gelenknahen Muskulatur und Koordinationsschulung gesteigert.

Krankengymnastik

Durch vorbereitende Maßnahmen und Anleitung des Patienten zu Eigenübungen, soll dieser nach einer Erkrankung oder Verletzung seine Leistungsfähigkeit zurückerlangen, um ins berufliche oder soziale Umfeld zurückzukehren und seine Selbständigkeit zu erhalten.

Bobath für Erwachsene bei neurologischen Erkrankungen

Im Erwachsenenalter werden Bewegungsstörungen physiotherapeutisch behandelt, wenn Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns (z. B. Gehirnblutung, Schlaganfall, Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose) oder des Rückenmarks (z. B. Querschnittslähmung) oder im Bereich der Nerven (z. B. Lähmungen durch Nervenverletzung) auftreten.

Durch unterstützte Bewegungen und Alltagstraining des Patienten durch den Therapeuten, sollen Haltungs- und Bewegungskontrolle wieder gewonnen und Bewegungen neu erlernt werden.

Häufig handelt es sich bei diesen Anwendungsgebieten um chronische Erkrankungen, die eine langfristige, sogar möglicherweise bei kontinuierlichem Behandlungsbedarf lebensbegleitende Therapie erforderlich machen. Gerade auf diesem Gebiet umfasst die Physiotherapie auch die Alltagsbewältigung unter Einbeziehung der Angehörigen, die Schulung im Gebrauch von Hilfsmitteln und schließlich die Vermittlung von Hilfe zur Selbsthilfe.

Manuelle Lymphdrainage

Mit sanften, flächigen Verschiebungen der oberflächlichen Hautschichten wird das Lymphgefäßsystem trainiert stärker zu arbeiten. Durch flächigen Druck in die Tiefe werden größere Ödeme beseitigt.

Ziele:
  • Verbesserung der Gewebeent- und -versorgung zur Wundheilungsförderung
  • Schmerzlinderung
  • Gewebeentstauung

Indikationen:
  • nach verletzungs- und operationsbedingten Schwellungen
  • bei Gelenkerkrankungen
  • genetisch bedingte Lymphödeme

operative Vor- und Nachbehandlungen:

Unter Berücksichtigung der Wundheilungsphasen, sowie individuellem Zustand des Patienten werden durch vorbereitende Maßnahmen und ein individuelles Training ein optimaler und schneller Heilungsverlauf gesichert.

Wird eine OP längerfristig geplant, kann durch Dehnung, Kräftigung, etc. das Gewebe vorbereitet und eine anschließende Reha-Phase verkürzt werden.

Beckenbodengymnastik

Kommt es beim Heben, Bücken, Tragen oder bereits beim Husten, Niesen zu Urinverlust, kann das durch das Training der Beckenbodenmuskulatur verringert oder gar beseitigt werden.

Auch länger andauernde, ungeklärte Rückenbeschwerden können Ihre Ursache in einer abgeschwächten oder verspannten Beckenbodenmuskulatur haben. 

Atemtherapie

Bei chronischen Erkrankungen der Atemwege (Luftröhre, Bronchien, Lunge)werden dem Patienten Übungen zur Erweiterung des Lungenvolumens, Schleimlösung und -abtransport, sowie Konditionierung gelehrt und durch unterstützende Maßnahmen zusätzlich gefördert.

Schlingentischtherapie

Durch Einhängen von Körperabschnitten oder des gesamten Körpers in Schlingen, werden die Wirbelsäule und andere Gelenke entlastet. Durch verschiedene Aufhängevarianten, können Übungen erschwert oder erleichtert werden, bzw. Übungen durch die Linderung von Schmerzen erst ermöglicht werden.

Klassische Massagetherapie

Bei Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur, sowie Verklebungen in der Haut wirken Massagebewegungen,  wie z. B. Verschieben, Dehnen und Kneten der Haut und Muskulatur entspannend, schmerzlindernd, durchblutungssteigernd und stoffwechselanregend auf die behandelte Körperregion, aber auch auf den ganzen Körper.

Reflexzonentherapie

(Bindegewebs-, Segmentmassage, Colonmassage bei Verstopfung)

Durch Massage in Reflexzonen am Rücken (Verbindungen innerer Organe mit der Haut, Muskulatur, bzw. peripheren Nerven) über Nerven- und Reflexbahnen, kann der Zustand der inneren Organe verändert werden, deren Funktion verbessert und eine Schmerzlinderung eintreten.

Bei der Colonmassage wird außerdem der Darm direkt massiert, um Verstopfungen zu lösen und die Darmtätigkeit wieder anzuregen.

Zentrifugalmassage

Bei Beschwerden in Schulter, Arm und / oder Brust- und Halswirbelsäule ist die Massage mit ph-neutraler Seife eine erfolgreiche Methode, um Beschwerden in diesen Bereichen zu bekämpfen. Ein wechselnder Wärme- und Kältereiz verstärken die physikalische Wirkung der überwiegend sanften Massage, die durch das Gleitverhalten der Seife ermöglicht wird und den manuell gesetzten Bewegungs- und Dehnreizen von Schulter und Nacken.

Wärmetherapie mit Fango

Wärme kann zu einer Schmerzdämpfung, sowie einer Durchblutungs- und Stoffwechselsteigerung führen. Sie wirkt muskelentspannend und kann die Elastizität des Bindegewebes verbessern. Nicht zu unterschätzen ist auch die erholsame Wirkung durch vegetativ-psychische Entspannung.

Fango ist ein natürliches Moor, dessen Inhaltsstoffe durch die Wärme ins Gewebe eindringen. Enthaltene Nährstoffe dienen zur Stärkung überlasteter, geschädigter Strukturen. Entzündungshemmende Stoffe bewirken das Ausschwemmen von Reizstoffen aus dem schmerzenden Gebiet.

Heiße Rolle

Die Heiße Rolle, das heißt mit heißem Wasser getränkte, aufgerollte Frotteetücher ist eine Art der Wärmeanwendung. Sie ist besonders wirksam gegen Schwellungen und zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen.

Eisanwendungen

Kälte beeinflusst ebenfalls die Muskelspannung. Bei kurzzeitigem Kältereiz erhöht sich der Spannungszustand der Muskulatur. Wendet man Kälte länger an, ist jedoch auch ein positiver Einfluss auf eine krankhaft erhöhte Muskelspannung möglich. Verkrampfungen werden gelockert, die Muskelaktivität sinkt. Kälte kann Schmerzen lindern, weil sie die Leitungsgeschwindigkeit von Nerven herabsetzt und Schmerzrezeptoren in ihrer Aktivität dämpft. Der Kältereiz reduziert die Durchblutung, weil sich die Blutgefäße am Ort der Anwendung eng stellen. Dadurch wird Schwellungen und Blutergüssen nach Verletzungen oder im Rahmen von Entzündungen entgegengewirkt. 

Ultraschall

Durch mechanische Wellen wird ein Vibrations- und Wärmeeffekt im Behandlungsgebiet erzeugt,  wodurch Gewebsverklebungen gelöst werden können.

Elektrotherapie

Im Bereich der physikalischen Therapie gibt es verschiedene Stromformen, die ja nach Zielsetzungen angewendet werden. So zum Beispiel zur Schmerzlinderung, Muskelaktivierung  oder -entspannung, Durchblutungsförderung, Stoffwechselanregung, etc.

Hausbesuche

Bei Patienten die in unserer näheren Umgebung wohnen und die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen können, machen wir auch Hausbesuche. Dies muss jedoch auf dem Rezept durch den Arzt angeordnet werden.

Selbstzahlerleistungen

Leistungen, die nicht von der Kasse, sondern als eigene Investition für seine Gesundheit getragen werden

Fußreflexzonenmassage
Fußreflexzonen sind Areale am Fuß, die eine bestimmte Zuordnung auf Organe und Körperabschnitte, sowie -funktionen haben. Veränderungen und Belastungen des Körpers lassen sich an den Füßen ablesen und durch deren Stimulation, mittels Massagereizen beeinflussen. Sie entspringt der Traditionell Chinesischen Medizin aus jahrtausender Überlieferungen und dient der ganzheitlichen Therapie des Menschen, das heißt zur Stärkung der Selbstheilungskräfte im gesamten Organismus, aber auch zum allgemeinen Wohlbefinden, als Gesundheitswellness.

Klassische Massage
Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Die Hände des Masseurs ertasten den Befund und behandeln mit bestimmten Grifftechniken, z. B. Streichungen, Knetungen, Reibungen, Dehnungen (Friktionen), Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen den Körper des Patienten.  

Kinesiologisches Taping
Ein elastisches Pflaster, welches auf die Haut geklebt wird, hebt das Gewebe an und bewirkt dadurch eine Verbesserung der Stoffwechselsituation im Gewebe, sprich eine ausreichende Zirkulation von Blut- und Lymphe. Je nach Anwendung kann es die Entspannung oder vermehrte Anspannung der Muskulatur bewirken, Gelenke stabilisieren, ohne deren Beweglichkeit einzuschränken und Schmerzen beseitigen oder lindern.

Präventionskurse der Krankenkassen
Ein Präventionskurs dient der Vorbeugung von Erkrankungen, bzw. deren erneutem Auftreten.
Meist tragen die Kassen 80-100% der Gesamtkosten 1-2x pro Jahr für Präventionskurse.
Die Übernahmen der Kosten sollte daher individuell bei der Kasse erfragt werden.

RückenFit
(Eine Gruppentherapie für Personen mit leichteren Beschwerden)
 
Den Teilnehmern wird ein gesundheitsförderndes Alltagsverhalten gezeigt. Durch allgemeine Übungen, nicht nur der Rückenkräftigung, wird der Körper auf ungewohnte Bewegungen vorbereitet und gekräftigt. Das hilft auch, um auch langfristig Beschwerden zu beseitigen, zu bekämpfen und leistungsfähig und unabhängig von anderen zu bleiben.

Dauer: 10x - 1 Stunde - 1x wöchentlich
Kosten: 100 € insgesamt
Teilnehmerzahl: 4-6
Inhalte:

  • Wissensvermittlung anatomischer Grundlagen der Wirbelsäule
  • Körperwahrnehmungsschulung
  • Rückengerechte Bewegungsschulung für Arbeit- und Freizeit
  • ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  • Training physischer Grundeigenschaften
  • Schulung sozialer Kontaktfähigkeit durch Gruppen- und Partnerübungen


Starttermin: Terminabsprache ab mindestens 3 Teilnehmern.


Home | Impressum | Sitemap | Suche