Dupuytren-Kontraktur

Die Dupuytrensche Kontraktur ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes, vornehmlich in der Hohlhand. Durch Knoten- und Strangbildung in der Hohlhand mit übergreifen auf die Finger kann es zu einer Krümmung einzelner oder mehrerer Finger kommem. Eindeutige Ursachen sind nicht bekannt. Die Bereitschaft, die Erkrankung zu bekommen, kann vererbt werden. Ein Zusammenhang mit Lebererkrankungen, Zuckerkrankheit und Alkoholismus wird diskutiert. Die Erkrankung tritt überwiegend bei Männern auf. Die operative Behandlung braucht die überlegte Planung eines erfahrenen Operateurs um schwerwiegende Komplikationen und ein Wiederauftreten (Rezidiv) zu vermeiden
Erste Zeichen können Einziehungen der Haut sowie derbe Knoten in der Hohlhand oder auch an den Fingern sein. Später sind überwiegend längs verlaufende dicke Stränge bis in die Finger zu sehen. Einmal vorhandene Knoten und Stränge mit Fingereinkrümmung bilden sich nicht zurück.

Die Dupuytrensche Erkrankung ist nicht ausheilbar und neigt sehr häufig dazu wieder auftreten (sog. Rezidiv). Operationen sind bei raschem Fortschreiten mit Beeinträchtigung der Funktion der Hand angezeigt. Diese Behandlung sollte in den Händen eines erfahrenen Handchirurgen liegen. Der Eingriff sollte mit Vergrößerungstechnik (Lupenbrille) vorgenommen werden, um Blutgefäße und Nerven sicher zu schonen. Je nach Ausprägung ist eine Nachbehandlung mit intensiver Krankengymnastik nach einer Operation notwendig um eine gute Handfunktion wieder herzustellen.


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